Wie du weisst eignet sich die Vermögensverwaltende GmbH sehr gut für Trading-Strategien. Wenn du darüber nachdenkst deine Fähigkeiten als Investor mit einer Trading-Ausbildung zu verbessern, dann kann ich dir schon jetzt gratulieren. Eine Investition in eine hochwertige Trading- und Investment-Ausbildung wird sich für dich auf jeden Fall rentieren. Und zwar immer dann wenn du mehr Rendite erreichen willst als über klassische Buy and Hold Strategien. Ich selbst habe für mich eine hervorragende Ausbildung gefunden. Falls du selbst auf der Suche bist, dann kann ich dir empfehlen jedes Ausbildungsangebot an den folgenden Kriterien zu messen.

Kriterien für den Trainer

Erfolgreicher Trainer

Der Trainer muss nachweisen, dass er die Strategie, die er lehrt selbst perfekt beherrscht. Er sollte kein Problem damit haben dir einen Nachweis seiner Performance zu liefern. Wenn dein Trainer mit der Strategie am Markt dauerhaft und konsistent erfolgreich ist, dann besteht die Chance, dass du es auch sein kannst. Der Trainer sollte jemand sein, der einen klaren Wissensvorsprung vor dir hat und von den Besten gelernt hat.

Verfügbarkeit des Trainers

Der Trainer sollte während der gesamten Ausbildungszeit regelmäßig persönlich für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Strategie der Trading-Ausbildung

Zeit/Rendite-Verhältnis

Die gelehrte Trading-Strategie sollte den investierten Zeiteinsatz auf jeden Fall rechtfertigen. Was ich persönlich auf keinen Fall lernen will sind Strategien, die einen hohen täglichen Zeiteinsatz fordern. Ein No-Go ist für mich persönlich Day-Trading. Mit Day-Trading würde ich einen Full-Time-Job gegen einen anderen Full-Time-Job eintauschen.

Die Strategie sollte deutlich höhere durchschnittliche Renditen liefern als Price-Cost-Average oder Value-Cost-Average Strategien.

Klare Strategie-Regeln

Eine Trading-Ausbildung sollte dir die Regeln einer Strategie so klar wie möglich vermitteln. Dazu gehört alles was du für die Analyse und Berechnung von Trades nach der entsprechenden Strategie wissen musst.

Eignung für verschiedene Marktphasen

Die gelehrte Strategie sollte in möglichst vielen Marktphasen anwendbar sein. Gewinne sollten auch in seitwärts laufenden und fallenden Märkten möglich sein.

Trade Management

Neben dem Erlernen von klar definierten Einstiegs- und Ausstiegs-Regeln sollte die Schulung auch das Trade Management abdecken. Wie also beispielsweise laufende Trades bewertet und berechnete Profit-Marken angepasst werden sollten.

Money Management

Genauso wichtig wie die eigentliche Strategie ist das zugehörige Money Management. Die Ausbildung sollte ein Money Management lehren, bei dem Trades nur platziert werden, wenn das Chance/Risiko-Verhältnis überdurchschnittlich groß ist. Das Money Management sollte das Verlust-Risko jedes einzelne Trades nach festen Regeln minimieren.

Konzept der Trading-Ausbildung

Mehrstufiges Ausbildungskonzept

Die Trading-Schulung sollte ein mehrstufiges Konzept haben. Sie sollte Anfänger nicht überfordern und Schüler mit Investment-Erfahrung nicht unterfordern. Nur wenn bestimmte Lernziele messbar erreicht wurden, sollte der Schüler in die nächste Ausbildungsphase aufrücken dürfen.

Beispiel: Erst wenn der Schüler reproduzierbare Trading-Erfolge im Übungsdepot nachweisen kann, sollte er in die Phase des Echt-Geld-Trainings übergehen dürfen.

Nebenberufliche Ausbildung

Da ich in meinem Hauptjob gefordert bin muss es möglich sein in der Freizeit an der Ausbildung teilzunehmen. Dazu gehört unter anderem, dass die Schulung keine Reisen erfordert und sich problemlos von zu Hause durchführen lässt.

Meine Erfahrungen

Ich selber habe eine Trading-Ausbildung besucht, aus der ich sehr viel Nutzen ziehen konnte. Kennst du Trainings, die diese Kriterien erfüllen? Hast du Strategien kennengelernt, die dir einen Mehrwert liefern? Falls ja dann hinterlasse mir einen Kommentar.


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Andi

Hi,

das Trading und Ausbildungskonzept klingt sehr spannend.
Würdest du verraten, wo du da genau teilnimmst?

Danke und Gruß,

Andi

Rene

Hallo Eduard, sehr schöner Artikel. Würdest du mir auch verraten wo man solch ein Programm durchlaufen kann? Beste Grüße und viel Erfolg.

rene

Peter

Hallo Eduard, auch ich würde mich freuen, wenn du mir mitteilst, mit wem du trainiert hast.
Viele Grüße Peter

MArc

Hallo Eduard,

auch meiner Seite Gratulation (übrigens auch ein sehr cooler Blog-Name!). Würde mich sehr freuen, wenn du mir auch deinen Trainer-Tipp schicken könntest!

Vielen Dank, Marc

Steffen S.

Gibt es die Möglichkeit, einen Backtest mit wealth lab durch zu führen? Kannst du die Strategie in Regeln fassen? Wäre das interessant für euch?

Eric

Hallo Eduard, auch ich habe Interesse an so einem Training. Verrätst Du mir auch, wo so eine Ausbildung durchgeführt wird? Danke und Grüße Erik

Andi

Hallo Eduard, ich wäre ebenfalls sehr interessiert an dem Anbieter, mit dem Du diese guten Erfahrungen gemacht hast. Vielen Dank und viele Grüße, Andi

dinAlt

Hallo Eduard,

zuerst muss Ich sagen Hut ab, deine Internetseite ist wirklich beeindruckend, speziell dass du dein Wissen, was sich dich viel Zeit & Energie gekostet hat, einfach weitergibst.

Was das Trading-Coaching oder sowas ähnliches betrifft, wäre Ich vorsichtig, speziell was die versprochene Rendite angeht. Buffett gilt als einer der besten Investoren und hat bis jetzt im Durchschnitt nur ca. 20% p.a. gemacht. Und der Hedgefund Medallion, was als bester der Welt gilt https://ofdollarsanddata.com/medallion-fund/ hat nach Fees im Schnitt „nur“ 39% gemacht. Hat aber seinen Fond für Außerstehende geschlossen und verwaltet nur das eigene Geld.

Nach langem Überlegen und weil man als einer mit Full Job nicht viel Zeit hat, würde Ich eher Richtung Quant Strategien gehen. Hier kann Ich speziell die Bücher „Stock on the Moves“ und „Dual Momentum“ empfehlen.

Und als Beispiel hier die Strategie, wo do pro Monat nur 1 Stunde brauchst, in den letzten 11 Jahren den S&P 500 im durchschnitt um 2% pro Jahr outperformt , 2% weniger max drop down und SHarpe Ration von 1,1 hat. (die daten auf dieser Seite reichen nur für 11 Jahre, Ich habe in Internet die Beispiele gesehen, wo dass auch für mehr als 20 Jahre gilt)
https://www.portfoliovisualizer.com/test-market-timing-model?s=y&coreSatellite=false&savedModelList=T3&timingModel=6&timePeriod=4&startYear=1985&firstMonth=1&endYear=2021&lastMonth=12&calendarAligned=true&includeYTD=false&initialAmount=10000&periodicAdjustment=0&adjustmentAmount=0&inflationAdjusted=true&adjustmentPercentage=0.0&adjustmentFrequency=4&symbols=SPY+SCZ&singleAbsoluteMomentum=false&volatilityTarget=9.0&downsideVolatility=false&outOfMarketStartMonth=5&outOfMarketEndMonth=10&outOfMarketAssetType=2&outOfMarketAsset=TLT&movingAverageSignal=1&movingAverageType=1&multipleTimingPeriods=true&periodWeighting=2&windowSize=1&windowSizeInDays=105&movingAverageType2=1&windowSize2=10&windowSizeInDays2=105&excludePreviousMonth=false&normalizeReturns=false&volatilityWindowSize=0&volatilityWindowSizeInDays=0&assetsToHold=1&allocationWeights=1&riskControlType=0&riskWindowSize=10&riskWindowSizeInDays=0&rebalancePeriod=1&separateSignalAsset=false&tradeExecution=0&comparedAllocation=0&benchmark=-1&benchmarkSymbol=SPY&timingPeriods%5B0%5D=3&timingUnits%5B0%5D=2&timingWeights%5B0%5D=60&timingPeriods%5B1%5D=6&timingUnits%5B1%5D=2&timingWeights%5B1%5D=40&timingUnits%5B2%5D=2&timingWeights%5B2%5D=0&timingUnits%5B3%5D=2&timingWeights%5B3%5D=0&timingUnits%5B4%5D=2&timingWeights%5B4%5D=0&volatilityPeriodUnit=2&volatilityPeriodWeight=0

dinAlt

Hallo Eduard,

wie immer gute Frage, Theorie vs. Praxis. 🙂
Hier ist die monatliche Übersicht vom Dual Momentum Autor von 1950 bis heute https://www.optimalmomentum.com/global-equities-momentum/.
Es sieht nicht schlecht aus, aber wenn mir im Detail anschaue, sehe Ich paar Probleme mit dieser Strategie

  1. Die Strategie benutzt für nicht US- Investition den Index MSCI EAFE Small Cap. Leider gibt es solche ETF in Europa nicht. Als Lösung habe Ich dann 3 ETF’s genommen MSCI Europe Small, MSCI Japan Small und MSCI Pacific excl. Japan (es gibt leider keine Small Version davon). Die Gewichtung habe ich basierend auf Marktkapitalisierung von diesen Indizien gemacht ( du kannst die pdf von MSCI Internet Seite runterladen). Die Abweichung zu Originalstrategie war nicht groß
  2. Das andere Problem ist, dass wenn du die Langfirstige Perfomance nimmst, dann ist es deutlich besser als S&P500 ( wie der Autor auch im Buch beschriebt). Wenn du aber die letzten 1-15 Jahre nimmst, dann ist es unter S&P500. Ich habe dann alternativ ( wie im link von Protfoliovisualizer oben) anstatt von starren 12 Monaten für die Momentum Berechnung die Kombination aus 60% 3 Monate und 40% 6 Monate genommen. Das verbessert die Perfomance , zumindest für die letzten 10-15 Jahre deutlich. Allerdings hat sich der Autor zu diesen Anpassung (die anderen haben das auch im Internet gemacht) geäußert und meint, (sehr) langfristig würde es nichts bringen
  3. Vorausgesetzt die Strategie funktioniert ( wovon Ich momentan ausgehe) der größte Nachteil ist, dass du im Schnitt alle 3-4 Monate das Portfolio drehst. Und hier kommen die Steuern ins Spiel. So bin Ich auch auf deiner Interseite gelandet, weil Ich die gleiche Idee hatte, um steuern zu reduzieren. 🙂
  4. Weiteres, nicht so großes Problem ist, dass die Simulation darauf basiert, dass die Portfolioanpassung zu den Monatsschlusskursen passiert, was in Praxis nicht möglich ist.

Wie gesagt, insgesamt glaube ich, dass es mit einigen Anpassung gut funktionieren sollte. Der große Vorteil für mich ( außer outperfomance) ist, dass du nur einmal pro Monat handelst, die Berechnung dauert ca. 1 Stunde ( am Monatsende die Daten von MSCI Internet Seite runterladen, in Excel reinkopieren, wo es automatisch berechnet wird)

Last edited 3 Jahre zuvor by dinAlt
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