Bei vielen stellt sich die Frage welche Anlagestrategien sich für die vermögensverwaltende GmbH eignen. Ich selbst nutze für meine Spardosen GmbH: Buy and Hold, Crash Strategien und Position Trading. Im folgenden möchte ich nur Buy and Hold und Trading unterscheiden.

Trading vs Buy-and-Hold als Strategie

Buy and Hold

Bei der Buy and Hold Strategie werden Aktien oder ETF als langfristige Kapitalanlage gekauft und bleiben dann für längere Zeit im Anlagevermögen der vermögensverwaltenden GmbH. Bei meiner Buy And Hold Strategie halte ich meine Anlagen „am liebsten für immer“. Sie generieren die Dividenden-Einnahmen, die die laufenden Kosten der Spardosen GmbH decken. Ein weiteres Ziel ist es an der langfristigen Wertsteigerung eines Unternehmens teilzuhaben. Es ist ein Interesse an den fundamentalen Daten des gekauften Unternehmens vorhanden.

Trading

Als Trader handelst du Aktien oder andere Wertpapiere aktiv und eher kurzfristig. Viele denken beim Trading sofort an Day-Trader die 24/7 an mehreren Bildschirmen kleben und im Minuten-Takt Positionen kaufen und verkaufen. Es gibt allerdings auch langfristigere Trading-Strategien, die sich besser mit einem Hauptberuf vereinbaren lassen. Solche Strategien werden unter dem Begriff Position-Trading zusammengefasst. Im verlinkten Artikel findest du einen tollen Überblick über Position-Trading-Strategien.

Trading vs Buy And Hold aus steuerlicher Sicht

Für viele (mich eingeschlossen) ist es schwierig zu beurteilen ob eine der beiden Strategien aus steuerlicher Sicht in einer Spardosen GmbH besser aufgehoben ist als die andere. Hierzu ist es wichtig auch über Urteile und Gesetzesänderungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Im Folgenden findest du einige aus meiner Sicht wichtige und spannende Urteile und Gesetzesänderungen. An dieser Stelle weise ich wieder darauf hin, dass ich keine rechtliche und steuerliche Beratung durchführen darf und will. Mit ganz konkreten, auf eure spezielle Situation bezogenen Fragen wendet ihr euch am besten – so wie ich auch – an Steuerexperten. Als Mitglied im Mit Rückenwind Inner Circle kannst du direkt auf unserer Platform Kontakt mit unseren Steuerberatern aufnehmen.

Regelung bis einschließlich 31.12. 2016

Bis einschließlich 2016 wurden Trading und Buy And Hold in einer vermögensverwaltenden GmbH unterschiedlich bewertet. So wurde noch 2015 im Urteil des FG Münster, 31.08.2015 – 9 K 27/12 K, G, F eine steuerliche Unterscheidung dieser Strategien unter dem Schlagwort „Kurzfristiger Eigenhandelserfolg“ bestätigt.

Bei Buy And Hold wurde kein kurzfristiger Eigenhandelserfolg unterstellt. Bei Trading wurde ein kurzfristiger Eigenhandelserfolg unterstellt. Hervorragend verständlich wurde das Urteil im Steuerboard des Handelsblatt in dem Artikel Absicht eines kurzfristigen Eigenhandelserfolgs beschrieben.

Diese Regeln galten bis einschließlich 2016

Die Zuordnung zum (kurzfristigen) Betriebsvermögen oder (langfristigen) Anlagevermögen ist für die FG ein erster Anhaltspunkt zur Einordnung als „kurzfristiger Eigenhandelserfolg“
Die Haltedauer- und Transaktionshäufigkeit in einem Depot wird vom Finanzgericht berücksichtigt bei der Frage ob die Absicht auf einen kurzfristigen Eigenhandelserfolg bei diesem Depot besteht
Besteht bei einem Depot diese Absicht nicht („Buy And Hold Depot“) dann findet § 8b Abs. 7 Satz 2 KStG Anwendung: Das heisst die Gewinne sind zu 95% steuerfrei.
Besteht bei einem Depot die Absicht des kurzfristigen Eigenhandelserfolgs („Trading Depot“), dann sind die Gewinne des Trading Depots nicht zu 95% steuerfrei.

Regelung ab 01.01.2017

Seit 01.01. 2017 ist das sogenannte Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) -Umsetzungsgesetz in Kraft. Eine sehr gut verständliche Beschreibung der Auswirkungen dieses Gesetztes auf unsere Spardosen GmbH findest du im Artikel von Dr. Thomas Elser (Steuerberater bei TAXGATE Partners).

Laut Dr. Elsers Interpretation der Änderungen durch das BEPS-Umsetzungsgesetzt werden kurzfristiger Eigenhandel (Trading) und langfristige Investitionen (Buy And Hold) in einer Spardosen GmbH gleich behandelt. Damit sind Veräußerungsgewinne in beiden Fällen steuerbegünstigt nach der Formel die ich in meinem Artikel zur Versteuerung von Veräußerungsgewinnen beschrieben habe. Das ist für alle die (wie ich) in ihrer Spardosen GmbH auch Trading betreiben wollen eine sehr gute Nachricht!

Fazit: Vermögensverwaltende GmbH für Trading Strategien nutzbar

Eine Vermögensverwaltende GmbH für Trading ist genauso sinnvoll wie eine vermögensverwaltende GmbH für die Buy and Hold Strategie. Obwohl die aktuelle Rechtslage uns sehr freie Hand lässt werde ich trotzdem die folgenden „Best Practices“ anwenden um bei etwaigen Rück-Änderungen gut vorbereitet zu sein.

Diese „Best Practices“ werde ich in meiner Spardosen GmbH berücksichtigen

Wertpapiere ordne ich in der Buchhaltung/Bilanz immer dem Anlagevermögen zu
Ich bilde die Anlagestrategien „Buy-And-Hold“ und „Trading“ über zwei verschiedene Depots am besten bei zwei verschiedenen Anbietern ab.
Ich beachte für die Positionen in meinem „Buy-And-Hold“ Depot eine Haltedauer von mindestens 1 Jahr.
Ich versteuere Veräußerungsgewinne in meinem Buy-And-Hold Depot und in meinem Trading Depot wie ich es in meinem Artikel zur Versteuerung von Veräußerungsgewinnen beschrieben habe.
Sobald das Buy-And-Hold Depot bedeutende Dividenden-Einnahmen erwirtschaftet verschaffe ich mir über einen Atypischen Stillen Gesellschafter einen Gewerbesteuerfreibetrag von 24.500 Euro

Gemeinsam sind wir stark !

Diese Seite soll „leben“. Wenn du auch deine Vermögensverwaltende GmbH für Trading Strategien nutzen möchtest, dann halte Augen und Ohren auf. Wenn du also von neuen Urteilen oder Gesetzesänderungen hörst, die uns betreffen, dann kommentiere am besten diesen Artikel.

In unserer Community Mit Rückenwind Inner Circle arbeiten ich mit Gleichgesinnten zusammen um unsere Strategien zu diskutieren und zu optimieren. Wenn wir zusammenarbeiten und die vereinte Power und Intelligenz unserer Community nutzen dann können „wir geschröpfte Besserverdiener“ mit den gleichen Waffen kämpfen wie die elitären Family-Offices der Klattens & Co.

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Tim
Tim
8 Monate zuvor

Danke für den Beitrag.

Heißt das , das bei langfristigen Anlagen gar keine KST/GST fällig wird oder greift hier dann die bekannt 95% Befreiung?

Beim Tradind greift doch auf alle Faelle die 95% Freiheit auf Veräußerungen, richtig?

Insofern ist doch der Unterschied Zw. Beiden Varianten gar nicht so groß ?

Tim
Tim
8 Monate zuvor
To-LIS
To-LIS
8 Monate zuvor

Vorsicht, ganz so einfach liegt der Sachverhalt dennoch nicht! Buchhalterisch ist die Unterscheidung und letztendlich Einordnung von neuen Aktienkäufen zum Anlage-/ Betriebsvermögen dennoch nicht obsolet, zumal beide Vermögensarten in Verlustfällen bei der Jahresbilanzierung unterschiedlichen Steuer-/ Abschreibungsregeln unterliegen.

Markus
Markus
8 Monate zuvor

Wieso wird die Spardosen GmbH nicht direkt als rein vermögensverwaltend deklariert um so eine generelle Befreiung von der Gewerbesteuer zu erreichen?

Patrik
Patrik
8 Monate zuvor

Eine interessante und informative Website, dafür vielen Dank.

Gibt es denn eine Orientierung ab wann sich eine GmbH für das Trading tatsächlich lohnt? Aus einem Gespräch mit einem Steuerberater habe ich mitgenommen, dass die erzielten Jahresgewinne von mindestens 40.000 Euro im Jahr betragen sollten, um die laufenden Kosten zu decken. Das erschien mir recht hoch angesetzt.

Patrik
Patrik
8 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hallo Eduard, der Steuerberater, den ich hierzu befragt hatte, setzte als grobe Orientierung 3.500 bis 5.000 monatliche Kosten für – und jetzt aufgepasst – IHK, Bilanzerstellung, Körperschafts- und Gewerbesteuer, Steuerberatung, LEI und alle sonstigen notwendigen Ausgaben an. Nun sehen wir an der Aufzählung bereits, dass von einer gewerblichen Prägung ausgegangen wurde. Das hat sich für mich nicht mit Deinen Schilderungen gedeckt und ich wollte das Thema GmbH zur Vermögensverwaltung damit schon zu den Akten legen.
Ich handle mit Aktien und darüber hinaus mit Aktien- und Indexoptionen. In seltenen Fällen nutze ich CFDs als Hedge-Instrument. Meistens wende ich die risikoarmen Strategien Cash Secured Puts und Covered Calls an. Für mich ist noch nicht geklärt, ob Optionen, CFDs und später Futures mit einer Spardosen-GmbH vereinbart sind. Gibt es dazu vielleicht Erfahrung und Quellen?
An anderer Stelle habe ich einen Brokervergleich bei Dir gesehen. Mit CapTrader, also mit Interactive Brokers im Unterbau, bin ich sehr zufrieden. Die Abos für Echtzeitdaten von den Börsenplätzen sind für GmbHs teuerer als für private Händler, vielleicht kann ich Dir in Kürze hier ein Zahlengerüst an die Hand geben. Ich wollte mich eh dazu informieren. Optionshandel ohne Echtzeitdaten ist nämlich nicht zu empfehlen.

Patrik
Patrik
8 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hallo Eduard,

ich kann es diesem Steuerberater nicht verübeln. Vielleicht wollte ich auch nur hören, dass sich eine Kapitalgesellschaft (noch) nicht für mich lohnt und habe prompt die falschen Fragen gestellt und mir den Berater mit den bestproduzierten Videos zu den Gesellschaftsformen auf YouTube gefragt. Wie gesagt, mehr als grobe Hausnummer kann das nicht gewesen sein. Für normale, kleine GmbHs mit Gewerbe fängt sein Rundum-sorglos-Betreuungspaket bei 3.500 Euro an. Privat komme ich wunderbar ohne Berater aus. Darum bin ich noch nicht sicher, ob ich mir eine vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft mit den damit verbundenen Pflichten ans Bein binden will. Gleichwohl sind die Vorteile schon verlockend. Ich werde die nächste durch Deine Informationen kämpfen und dann ein Fazit ziehen. Newsletter ist abonniert.

Ich finde Deine Strategie gerade wegen der Einfachheit charmant. Ich würde Dir auch ungezwungen die Jahresrendite sagen, befinde mich jedoch noch in der Lernphase bei den Optionen. In Monaten, in denen ich keine zusätzliche Optionsstrategien verwendet habe und mich strikt an das Regelwerk gehalten habe, komme ich auf 0,5 bis 2,3 Prozent realisierte Rendite auf das jeweilige Anfangskapitel gesehen. Ein Prozent im Monat sollte ein realistischer Durchschnitt sein. Jetzt gilt es für mich die Anzahl der Verlust-Trades zu vermindern, die außerhalb dieser Zeiträume entstanden sind. Für einen Feierabend-Trader mit wenig Zeit erschien mir das Stillhaltergeschäft eine interessante Ergänzung zum Aktienhandel in Marktphasen der Seitswärtsbewegung. Bei bereits konstanten 36% besteht vielleicht keine Notwendigkeit noch weiter an der Performance zu feilen. Mir hat das ein besseres Verständnis von den Märkten beschert.

Sandro
Sandro
2 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hi Eduard, hast Du dein Renditeziel bisher erreicht?

Torsten
Torsten
1 Monat zuvor
Reply to  Eduard

Hallo Eduard,

interessanter Ansatz mit der Trading GmbH vs. Privattrader, ich arbeite mich gerade in die Thematik ein.
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand zahlen

1. Privattrader (PT) => 25% KESt
2. GmbH oder UG => 15% KESt

eine „grobe“ Beispielrechnung zum Verständnis, angenommen sei 10k€ zu versteuernder Gewinn

PT: 10k€ abzügl. 800€ Freibetrag= 9200€ die zu versteuern sind mit 25% => Steuerlast =2300€

GmbH: 10k€ die zu versteuern sind mit 15% (Körperschaftsteuer) =>
Steuerlast „nur“ 1500€ (800€)
Anmerkung: das Delta beider Steuerlasten wäre in der Gegenüberstellung 10%

Soweit so gut, jetzt kommen aber lfd. GmbH Kosten dazu, ich setze
(unwissend) mal 3k€/p.a. an, hatte ich irgendwo mal gehört 😉

Frage in die Runde hier: ist meine „Grobrechnung“ so korrekt?
Falls ja, dann muss der GmbH Inhaber 3k€ aufwenden um letztendlich eine Ersparnis von 800€ ( GmbH mit 10% geringerer Steuerlast ) zu bekommen, die ich als Privattrader nicht hätte…

Wo liegt der Fehler???

In Kauf nehme ich mal dass ich als PT weniger Möglichkeiten habe weitere
Kosten anzusetzen die zum Trading gehören, PC Kursdaten, Software Abo, Webinare, Fahrten zur HV und anderes Gedöhns (brauche ich alles bisher nicht) und würde es unter einer UG / GmbH auch nicht benötigen.
Mir geht es in erster Linie darum auszuloten wo/wann sich eine vermögensverwaltende UG/GmbH lohnt.

Grüße
Torsten

Andreas
Andreas
5 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hallo Eduard,
danke für diesen Blog, echt toll!
Ich hänge mich an dieser Stelle an, da ich zur Zeit für mich selbst eben so eine Gegenüberstellung in Excel erstelle. Gerne maile ich dir mein bisheriges Werk, sobald die geplanten Punkte umgesetzt sind.
Im Artikel „Steueroptimierung für deine Spardosen GmbH“ beziehst du dich auf den (zukünftigen) Artikel „Gewerbesteuererklärung für die Spardosen GmbH: So hab Ich es gemacht“ und auf einen erreichten Verlustvortrag im ersten Jahr.
Im Kontext der Besteuerung habe ich ein paar Fragen.
Im Falle einer reinen Vermögensverwaltung in der GmbH haben wir:
– Einnahmen aus Umschichtungen / Trading
– Einnahmen aus Optionen (optional)
– Einnahmen aus Dividenden
– nicht abzugsfähige Kosten aus Veräußerungsgeschäften (5% Steuerquote auf Umschichtungen/Trading, wie hier im Blog auch beschrieben)
– Kosten in der GmbH (Fixkosten, Reisen, Internet, Auto…)

1) Wird GewSt, KSt & SolZ fällig auf „übliche“ Einnahmen (Dividenden + Optionen) – Ausgaben (IHK, LEI, Reisen, Abschreibungen) und kommen dann die 5% „nicht abzugsfähige“ Kosten der Veräußerungsgeschäfte on top?

2) Entsteht dann u.U. ein Verlustvortrag, obwohl Steuern auf Veräußerungsgeschäfte abgeführt werden?

Lieben Gruß,
Andreas

chris
chris
4 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hi Eduard, hast du das excel fertig. Wäre interessiert. Wo kann ich es finden?

Silvio
Silvio
8 Monate zuvor

Hallo Eduard,
nach dem Lesen Deiner zahlreichen Beiträge, bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob hier nicht doch eine kleine aber dennoch sehr wichtige Unstimmigkeit Einzug gehalten hat. Deshalb muss ich noch mal etwas detaillierter nachfragen. Vielleicht habe ich das aber auch noch nicht so ganz verstanden…

Meines Erachtens gilt die Berechnung mit der 95%igen Steuerfreiheit nur innerhalb von Holdinggesellschaften – also Gesellschaften, die Anteile an weiteren Firmen (wie eben der oben genannten Spardosen Gmbh) halten. Können bei diesem Konstrukt also Gewinne aus einer Spardosen GmbH zurück an eine Holding fließen, müssen sie nur zu 5% versteuert werden.
Steht jedoch nur eine einzelne Spardosen GmbH zur Verfügung, muss weiterhin der Grundsatz gelten, Gewinne „nie“ zu realisieren, da sonst die bereits genannten Rahmenbedingungen (volle Körperschaftssteuer, drohende Gewerbesteuer, …) gelten.
Oder?

Silvio
Silvio
8 Monate zuvor

Hallo Eduard,
vielen Dank für Deine schnelle und klärende Antwort!
Ihr entnehme ich, dass Du die Spardosen GmbH selbst als eine Art Holding ansiehst? Eine weitere Gesellschaft zur Einbettung der Spardosen GmbH wäre dann also nicht mehr nötig?

Schaue ich mir jedoch den Artikel von Herrn Elser („95% steuerfreie Aktienhandelsgewinne bei Verwendung von Holdingkapitalgesellschaften“) noch einmal genauer an, bezieht er sich meines Erachtens jedoch wirklich nur explizit auf eine Holdingstruktur.
Diese wiederum verlangt doch aber mindestens 2 Unternehmen – mit allen Konsequenzen (doppelte Gründung, doppelte laufende Kosten (Jahresabschlüsse,…)).
Wenn dem so wäre, so würde ich Deine „Besteuerung von Veräußerungsgewinnen“ auch überhaupt nicht in Frage stellen. Es hat jedoch für mich den Anschein, dass diese wirklich nur für den Transfer zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft gilt.
Wie es nun aber zum Beispiel mit der Steuer (oder anderen Möglichkeiten) bei den eigentlichen Handelstätigkeiten der Tochtergesellschaft aussieht, kann ich leider auch nicht sagen. Hier wird dann nun wohl ein Steuerberatungsexperte Pflicht…
Viele Grüße
Silvio

Daniel
Daniel
4 Monate zuvor
Reply to  Eduard

Hallo zusammen,

Ich bin der Auffassung, dass Silvio Recht hat. Nehmen wir an die Spardosen GmbH erwirbt Anteile an BASF im Wert von 10.000€ und verkauft diese 5 Jahre später für 15.000€. der Gewinn von 5.000€ unterliegt zu 100% der KSt und GewSt. Paragraph 8b Abs. 4 KStG ist zu beachten.

Deine Spardosen GmbH macht eigentlich keinen Sinn wenn sie nicht von der Gewerbesteuer befreit ist. Das mit der atypisch stillen Beteiligung hat sich glaube ich nun auch erledigt.

VG

Daniel

Yi
Yi
6 Monate zuvor

Hi Eduard,
hast du auch Erfahrung mit Trading von Kryptowährung/Fiat-Währung? Ich trade (short und long) noch in einem kleinen und privaten Rahmen Kryptowährung vs USD mit oder auch ohne Hebel, möchte das Trading aber sehr bald automatisiert und hauptberuflich aufziehen. Ist die Versteuerung der Kursgewinne oder Auszahlung (als Dividende oder als Gehalt noch t.b.d.) viel anders gestellt als beim Trading von Aktien oder Forex?
VG
Yi

Ralph
Ralph
5 Monate zuvor

Hallo Eduard,
handelt es sich bei dem Buffalo-Trading um die von Marcus De Maria gelehrte Strategie?
Wo hast Du diese Tradingstrategie erlernt?
Wie schlägt sich die Strategie in der jetzigen Zeit mit tiefem Einbruch und V förmiger Erholung.
Besten Dankl für Deine Rückmeldung.
Viele Grüße
R.

Markus Biegler
Markus Biegler
3 Monate zuvor

Hallo Eduard,
tolle HP !
Ich überlege eine VVGmbH zu gründen, um über CapTraider alle dort handelbaren Werkzeuge auch einzusetzen (Aktien, Anleihen, Termingeschäfte , CFDs, Derivate….Long wie short ) Kann mir jemand beschreiben wo genau die Grenze verläuft, ab wann man als Finanzinstitut eingestuft wird ? Was gilt es zu vermeiden, dass dies nicht passiert ?
Grüße
Markus

Rene
Rene
2 Monate zuvor

Hallo Eduard,

1) wie werden denn Gewinne die man mittels Derivaten, wie CFD oder Optionsscheine erwirtschaftet hat, steuerlich behandelt in der vermögensverwaltenden UG/GmbH?

2) gibt es eine Grenze, bis zu der man sein Geschäft in einer UG halten kann oder uss man irgendwann zur GmbH umwandeln?

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